Cordillera Blanca 2009

Unter Mitwirkung und Hilfe von Henry, der seine guten Beziehungen durch mehrere Besuche in Peru einbrachte, starteten wir ( Uwe, Jens, Thomas und Jörn) am 6. September gen Peru.

In Lima wurden wir von Richard, unserem Reiseführer für die nächsten 2 ½ Wochen empfangen. Bei einen Stadtbummel verbrachten wir die Zeit bis zur Abfahrt mit dem Bus nach Huaraz.

Huaraz die größte Stadt der Region liegt auf 3090m ist der Ausgangspunkt unserer Trekkingtour. Für die nächsten Tage stand nun Akklimatisation auf dem Programm.

Dies bewältigten wir durch Ausflüge zur Punta Ventana, nach Chavin de Huantar, zur Laguna Churup und zur Laguna Paron. Nach einer Woche hatten wir uns an die Höhen über 4000m gewöhnt und unsere Tour konnte beginnen.

Mit dem Auto fuhren wir nach Casapampa. Dort wurden die Esel und Pferde mit den notwendigen Dingen für die nächsten 10 Tage beladen und es konnte losgehen.

Bei Top Wetter (ca. 30 Grad) legten wir den ersten Tag bis Llamacorral zurück und bauten unser Camp auf. Nach Sonnenuntergang wurde es dann binnen einer halben Stunde empfindlich kalt (ca. 6 Grad).

Jetzt hieß es täglich mindestens eine Passüberquerung zu bewältigen.

 

15. September

Heute ging unser Weg nach Taullipampa. Auf halber Strecke machten wir einen Abstecher zur Laguna Arhuaycocha und hatten dort tolle Ausblicke auf die umliegenden Berge (Alpamayo,Quitaraju, Artesonraju ,Piramide)

16. bis 23. September

An den nächsten Tagen war das Wetter nicht mehr ganz so toll (oft bewölkt) aber es blieb trocken. In Quisuar hatten wir noch genügend Zeit und gingen in das 45 min entfernte Dorf und wurden dort vom Schulleiter auf ein Bier in sein Direktorenzimmer eingeladen. In Putaja lag unser Camp in einem riesigen Talkessel mit Blick zum Gletscher. Zwei entlegene Bauernhöfe (weitab anderer Dörfer) sahen wir in Huillca in denen Familien in für uns erbärmlichen Verhältnissen lebten. Auch Lamas und Kondore bekamen wir zu sehen.

Auf dem Weg nach Jancarurish wurde das Wetter wieder schön so das wir am Abend und am darauffolgenden Morgen eine tolle Aussicht auf die N-Seite des Alpamayo hatten. Unseren schönsten Lagerplatz hatten wir nach dem Pass Vientunan mit herrlichen Ausblicken und einem tollen Sonnenuntergang . Nach unserer letzten Passüberquerung blieb uns leider der Blick auf  die Santa Cruz Gruppe dank Nebel verwehrt. Nun ging es nur noch abwärts ins Dorf Hualcallan und unsere Trekkingtour ging mit vielen schönen Eindrücken zu Ende.

In Huaraz verlebten wir noch zwei Tage mit ausruhen und Souvenirs einkaufen. Jetzt fuhren wir wieder mit dem Bus wieder nach Lima und flogen nach Hause.

                                                                                          Jörn Krämer

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