Wettersteingebirge und Walchensee

Tour durch die Höllentalklamm, über die Ferrata auf die Alpspitze und eine Wanderung auf den Herzogstand, von Andreas Nickisch

Wettersteingebirge und Walchensee

Wir hatten uns vorgenommen vom Regionalen Sportklettern zum Alpinen Klettern zu steigern. Nun hatten wir diesbezüglich noch keine Erfahrung und nach kurzer Suche im Internet schien es uns einleuchtend mit einem leichten Klettersteig anzufangen um ein Gefühl für das Alpine zu bekommen. Und auf der Suche nach einem möglichst hohen, schönen, einfachen und gut gesicherten Klettersteig stießen wir auf die Alpspitze und den Via Ferrata daran. Kurzerhand fuhren wir also runter nach Garmisch bzw. Grainau (758m) um dort 3 Tage zu verbringen. Leider spielte das Wetter nicht so ganz mit und am ersten Tag war es bewölkt und Regen angesagt. Also dachten wir uns „wenn nass werden dann richtig“. Und so entschlossen wir uns die Höllentalklamm am Fuße der Zugspitze zu erkunden. Ein wirklich Imposanter Weg der, durch die von Wasser  gefressenen Schluchten, zur Höllentalagerhütte (1381 m) führt. Es ist nicht zu vermeiden dass man auf diesem Weg nass wird denn das Wasser tropft von allen Seiten vom Fels. Das laute Tosen des „Baches“ untermalt dieses Erlebnis. An der Höllentalagerhütte kann man sich gescheit stärken und nach einem Blick auf die Zugspitze, welcher uns leider verwehrt blieb, den Rückweg antreten. Kaum losgelaufen begann Regen der uns bis zum Abend nicht mehr verließ. Als Rückweg wählten wir den Stangenstieg,  welcher sich oberhalb der Klamm wieder in Richtung Tal schlängelt. Zwischendurch wird die tiefe Klamm auf einer Brücke überquert die tief blicken lässt.

Am nächsten Tag besserte sich das Wetter, es war zwar bewölkt aber kein Regen zu erwarten. Also auf zur Alpspitze. Mit der Seilbahn auf die Bergstation Alpspitzbahn (2.080 m) am Osterfelder Kopf beginnt das Abenteuer. 15 Minuten von der Bergstation Beginnt schon der Klettersteig. Er ist durchweg bestens gesichert und mit der Schwierigkeit A-B auch für uns Anfänger kein Problem. Mit steigender Höhe sankt die Sichtweite bis wir schließlich ganz in den Wolken verschwanden.  Dank der nahtlosen Routenmarkierung gab es aber keine Orientierungsprobleme. Nach 2,5h erreichten wir den Gipfel der Alpspitze (2620m). Aufgrund des Wetters entfiel leider der Blick ins Tal. Als Abstieg suchten wir uns den Ostgrad heraus, dieser ist nur teilweise Versichert, aber ohne Schwierigkeiten in 2,5h zu bewältigen. Nur die Wegfindung war aufgrund der geringen Sicht etwas mühsam.

Am letzten Tag entschieden wir uns für eine gemütlichere Tour am Walchensee (802m) hinauf zum Heimgarten (1790m). Leider erwies sich dies als viel anstrengender als gedacht und schwüles Wetter erschwerte den Weg zusätzlich.  Nach ca. 3,5 h über steile Hangwege erreichten wir endlich den Gipfel und die Hütte. Nach kurzer Erholung folgte der Gradweg zum Herzogenstand und der Seilbahn am Fahrenberg. An der es dann, aufgrund der unterschätzten Strecke, in der Gondel nach unten ging.

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